1. Schutz der Wildtiere
Die Auswirkungen der ASP-Zäune auf alle betroffenen Tierarten müssen fachlich untersucht und so weit wie möglich reduziert werden.
Seuchenschutz mit Augenmaß –
Schutz unserer Wildtiere und Wälder
ASP-Schutz JA – aber nicht auf Kosten unseres Ökosystems!
Stoppt den ASP-Elektro- und Knotengitterzaun! Die Afrikanische Schweinepest muss bekämpft werden – doch hunderte Kilometer Zaun schneiden Wildwechsel und Wasserstellen ab und werden für viele Tiere zur tödlichen Falle.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine ernstzunehmende Gefahr für Wild- und Hausschweine sowie für landwirtschaftliche Betriebe. Wir unterstützen deshalb wirksame und fachlich begründete Maßnahmen zur Eindämmung der Seuche.
Doch der Seuchenschutz darf nicht dazu führen, dass unsere Wälder, Wildtiere und natürlichen Lebensräume unverhältnismäßig beeinträchtigt werden.
Wir fordern deshalb eine transparente, wissenschaftlich fundierte und verhältnismäßige Abwägung zwischen Seuchenschutz, Landwirtschaft, Tierwohl, Arten- und Naturschutz.
300 Millionen Euro Steuergeld und über 4.000 Kilometer Schutzzaun sind Anlass genug, Kosten, Nutzen und ökologische Folgen offen zu überprüfen.
Die Auswirkungen der ASP-Zäune auf alle betroffenen Tierarten müssen fachlich untersucht und so weit wie möglich reduziert werden.
Bäche, Quellen und Wasserstellen dürfen nicht durch Zäune abgeschnitten werden. Wildtiere brauchen jederzeit freien Zugang zu Wasser.
Wo Zäune unvermeidbar sind, müssen geeignete Durchlässe und Querungsmöglichkeiten für nicht von der Seuchenbekämpfung betroffene Tierarten geschaffen und regelmäßig kontrolliert werden.
Großflächige Zäunungen müssen regelmäßig auf Notwendigkeit, Nutzen und Verhältnismäßigkeit überprüft werden. Weniger einschneidende Alternativen sind vorrangig zu prüfen.
Beschädigte, aufgegebene oder nicht mehr benötigte Zaunanlagen müssen vollständig und zeitnah entfernt werden. Zaunreste gehören nicht in den Wald.
Kosten, Standorte, Zweck, Dauer und Ergebnisse der Maßnahmen müssen öffentlich nachvollziehbar sein. Bei rund 12 Millionen Euro für 744 Kilometer Zaun muss auch die tatsächliche Wirksamkeit transparent bewertet werden.
Natur-, Arten- und Tierschutzverbände sowie unabhängige Fachleute müssen in die Bewertung und Weiterentwicklung der Maßnahmen einbezogen werden.
Zeigen sich erhebliche negative Auswirkungen auf Natur und Wildtiere oder bleibt die erwartete Wirkung aus, müssen Maßnahmen angepasst, zurückgebaut oder beendet werden.
Jede Unterschrift zählt. Unterstütze unsere Petition und zeige den Verantwortlichen, dass Seuchenschutz und Naturschutz zusammengehören. Teile die Petition mit Familie, Freunden und Nachbarn!
QR-Code scannen und direkt
auf dem Smartphone unterschreiben
Fragen, Hinweise, eigene Beobachtungen oder Fotos von Zaunschäden in deiner Region? Schreib uns – jede Information hilft.
info@asp-zaun-stoppen.de