PETITION

Seuchenschutz mit Augenmaß –
Schutz unserer Wildtiere und Wälder

ASP-Schutz JA – aber nicht auf Kosten unseres Ökosystems!

Stoppt den ASP-Elektro- und Knotengitterzaun! Die Afrikanische Schweinepest muss bekämpft werden – doch hunderte Kilometer Zaun schneiden Wildwechsel und Wasserstellen ab und werden für viele Tiere zur tödlichen Falle.

Im ASP-Knotengitterzaun verendetes Reh
744 kmZaun in
Südwestfalen
12 Mio. €für ASP-Zäune in Südwestfalen
744 kmZaun in unseren Wäldern
300 Mio. €Steuergeld bundesweit
4.000 kmSchutzzaun insgesamt
UnsereForderung

Wirksamer Seuchenschutz –
aber mit Augenmaß!

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine ernstzunehmende Gefahr für Wild- und Hausschweine sowie für landwirtschaftliche Betriebe. Wir unterstützen deshalb wirksame und fachlich begründete Maßnahmen zur Eindämmung der Seuche.

Doch der Seuchenschutz darf nicht dazu führen, dass unsere Wälder, Wildtiere und natürlichen Lebensräume unverhältnismäßig beeinträchtigt werden.

Wir fordern deshalb eine transparente, wissenschaftlich fundierte und verhältnismäßige Abwägung zwischen Seuchenschutz, Landwirtschaft, Tierwohl, Arten- und Naturschutz.

300 Millionen Euro Steuergeld und über 4.000 Kilometer Schutzzaun sind Anlass genug, Kosten, Nutzen und ökologische Folgen offen zu überprüfen.

Was wir in Südwestfalen beobachten

  • Wasserstellen werden abgeschnitten.
  • Wildwechsel werden unterbrochen – Tiere sind in ihrer Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt.
  • Zurückgelassene oder beschädigte Zaunteile werden für Wildtiere zu gefährlichen Fallen.
  • Betroffen sind nicht nur Rehe und Hirsche, sondern auch Füchse, Dachse, Igel, Amphibien, Reptilien und viele weitere Arten.
Wir forderndeshalb:

1. Schutz der Wildtiere

Die Auswirkungen der ASP-Zäune auf alle betroffenen Tierarten müssen fachlich untersucht und so weit wie möglich reduziert werden.

2. Zugang zu Wasser sichern

Bäche, Quellen und Wasserstellen dürfen nicht durch Zäune abgeschnitten werden. Wildtiere brauchen jederzeit freien Zugang zu Wasser.

3. Sichere Querungsmöglichkeiten schaffen

Wo Zäune unvermeidbar sind, müssen geeignete Durchlässe und Querungsmöglichkeiten für nicht von der Seuchenbekämpfung betroffene Tierarten geschaffen und regelmäßig kontrolliert werden.

4. Verhältnismäßigkeit sicherstellen

Großflächige Zäunungen müssen regelmäßig auf Notwendigkeit, Nutzen und Verhältnismäßigkeit überprüft werden. Weniger einschneidende Alternativen sind vorrangig zu prüfen.

5. Wälder sauber halten

Beschädigte, aufgegebene oder nicht mehr benötigte Zaunanlagen müssen vollständig und zeitnah entfernt werden. Zaunreste gehören nicht in den Wald.

6. Transparenz schaffen

Kosten, Standorte, Zweck, Dauer und Ergebnisse der Maßnahmen müssen öffentlich nachvollziehbar sein. Bei rund 12 Millionen Euro für 744 Kilometer Zaun muss auch die tatsächliche Wirksamkeit transparent bewertet werden.

7. Fachverbände beteiligen

Natur-, Arten- und Tierschutzverbände sowie unabhängige Fachleute müssen in die Bewertung und Weiterentwicklung der Maßnahmen einbezogen werden.

8. Maßnahmen anpassen oder beenden

Zeigen sich erhebliche negative Auswirkungen auf Natur und Wildtiere oder bleibt die erwartete Wirkung aus, müssen Maßnahmen angepasst, zurückgebaut oder beendet werden.

  • Wasserstellen dürfen nicht abgeschnitten werden.
  • Wildtiere dürfen nicht zu Kollateralschäden werden.
  • Zaunreste gehören nicht in unsere Wälder.
  • Kosten und Nutzen gehören offen auf den Tisch.
  • ASP-Schutz JA – aber nicht auf Kosten des gesamten Ökosystems!
Unsere Petitionbei change.org

Stoppt den ASP Elektro- / Knotengitterzaun

Jede Unterschrift zählt. Unterstütze unsere Petition und zeige den Verantwortlichen, dass Seuchenschutz und Naturschutz zusammengehören. Teile die Petition mit Familie, Freunden und Nachbarn!

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Kontakt

Fragen, Hinweise, eigene Beobachtungen oder Fotos von Zaunschäden in deiner Region? Schreib uns – jede Information hilft.

info@asp-zaun-stoppen.de

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